Food, München
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Brot und Brezn am Viktualienmarkt

Samstage sind in der Regel die Tage an denen man als Werktätiger die Erledigungen macht: Hemden wegbringen, Abwasch machen, Wäsche reinigen – all die Sachen die in der Woche liegenbleiben. Und natürlich gehört hierzu auch der Lebensmittelkauf.

München hat das Glück mit dem schönsten Markt den ich kenne ausgestattet zu sein: Dem Viktualienmarkt! Stilecht natürlich mit f ausgesprochen. Und wenn ich Samstags mal in München bin und meine Erledigungen mache, dann gehört es zu meinem Ritual auf den Viktualienmarkt zu gehen um dort Brot & Brezn zu kaufen.

Nun muss ich fairerweise sagen, dass der Viktualienmarkt Licht und Schatten hat: Er ist relativ teuer, am Samstag überlaufen von Touristen und im Biergarten gibt es bei meinen Besuchen nie Augustiner…

Aber mei, dafür hat der Viktualienmarkt eine wunderbare Atmosphäre. Mitten in der Stadt gelegen und wenn man frühmorgens auftaucht wunderschön ruhig. Und die Auswahl erst: Egal ob der Tölzer Kasladen, der Senfladen oder der Obststand mit selbstgemachter Marmelade – sie alle bieten tolle Produkte und (Achtung Klischee!) der Einkauf ist tatsächlich noch ein Erlebnis.

Und auf eben diesem Viktualienmarkt gibt es die besten Brezn (für die Preißn, Zuagroasten und Touristen: Damit sind Brezeln gemeint) Münchens. Ach was – Bayerns! Und damit quasi der Welt.

Ein kleiner Stand am Ende des Viktualienmarkts namens Karnoll’s bietet diese Brezn an. 50 Cent kosten sie und sie schmecken sagenhaft. Knusprig, resch und einfach sagenhaft. Selbst einige Stunden nach dem Kauf sind sie noch frisch und eignen sich perfekt für eine Brotzeit im Biergarten. Die gleiche Qualität gilt auch für das Brot – wunderbares Steinofenbrot, dass auch nach einigen Tagen noch schmeckt. Allein für dieses Brot und diese Brezn fahre ich gerne auf den Viktualienmarkt und mache meine Erledigungen. Wenn ich denn mal in München bin…

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